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Jetzt aber! – Digitalisierung leichtgemacht? Folge III

Im letzten Beitrag unserer Reihe haben wir anhand einer Bookingagentur gesehen, wie eine App effektiv genutzt werden kann. In diesem Teil möchten wir den Fokus auf Pre-Sales setzen und ein etwas ungewöhnlicheres Beispiel für die Nutzung einer App präsentieren.

Wie der Begriff bereits andeutet, geht es beim Pre-Sales um Dienstleistungen und Service, die Sie Ihren Kunden vor dem Kauf bzw. der Nutzung bieten können. Viel bedeutender ist jedoch, dass diese Maßnahmen den Weg zu Ihnen als Dienstleister ebnen und vor allem Vertrauen beim Kunden aufbauen.

Die Mehrwerte Ihres Hauptproduktes dürfen und sollen bereits an dieser Stelle zum Tragen kommen, um dem Kunden die Lust auf die Gesamtlösung schmackhafter zu machen. In unterschiedlichen Umsetzungen kann Ihnen eine mobile App – auch kurzerhand aus einem der verfügbaren App-Baukästen erstellt – erheblich dabei helfen.

Auf die grundsätzlichen Vorteile eines sogenannten digitalen Touchpoints und der damit einhergehenden Optimierung der Effizienz Ihrer Geschäftsprozesse wollen wir hier nicht weiter eingehen. Vielmehr möchten wir anhand eines eher ungewöhnlichen Beispiels aus der Praxis einer Kölner Schule zeigen, wie nicht nur Unternehmen, sondern auch Organisationen und andere Einrichtungen ihre Digitalisierung voranbringen und dies für neue „Kunden“ zu nutzen wissen.

Digitales Schwarzes Brett: Kölner Schule setzt auf die eigene App

Die Köln-Porzer Schule „GGS Don Bosco“ hat bewiesen, dass selbst eine Schule sich digital transformiert und im Pre-Sales durch die neuen Möglichkeiten punkten kann. Seit Mitte 2015 ist sie mit ihrer App mobil erprobt und erfolgreich aktiv.

Die Absicht des Projektes lag klar auf der Hand: Die App sollte als zentraler Anlaufpunkt für Lehrer, Schüler und Eltern dienen, als digitales Schwarzes Brett – mit einem großen Plus: Es macht zugleich den Einstieg vor der Einschulung leicht, informativ und unterhaltsam.

Inhalte, Funktionen, Design – Mehrwerte für jede Zielgruppe

Die App vereinfacht den Arbeitsalltag und stellt für Schüler, Lehrer und Eltern alle wichtigen Daten und Fakten zur Verfügung: Die Lehrerbesetzung, Stundenpläne, aktuelle und geplante Ereignisse, An- und Abmeldungen und langfristige Planungen. Hinzu kommen Inhalte wie Krankheitsmeldungen, aber auch die wöchentlichen Speisepläne.

Alle Beteiligten können Termine und News abfragen und standardisiert interagieren – z.B. bei den Krankheitsmeldungen. Zudem ermöglicht die App einen einfachen und direkten Kontakt zu den Lehrern und hält weiterführende Formulare zum Abruf bereit.

Die Vorteile sind offensichtlich: Weniger Papierkram, schneller Informationsfluss, einheitlicher Kanal. Die Push-Benachrichtigungen an alle Beteiligten – ob einzelne Klassen, alle Lehrer oder neue Schüler – machen es besonders einfach.

Das Design der App wurde ganz bewusst schlicht und funktional gehalten, um alle Zielgruppen einzufangen, einen Fokus auf die Inhalte zu setzen und einen einfachen Umgang sicherzustellen. Keine großen Ablenkungen, kein unnötiger Schnickschnack.

In einer Schule muss man nach Smartphones nicht lange suchen: Schüler tragen sie stets bei sich und mögen zudem die schnelle Kommunikation über WhatsApp & Co. Doch auch für Lehrer und Eltern birgt es viele Vorteile, schnell und intuitiv Informationen zu teilen.

Pre-Sales? Über die gängigen Kanäle – an alle

Für die Bewerbung werden regelmäßig alle bekannten Informationskanäle der Schule verwendet, vom Handzettel bis zur Internetseite. In jeder neuen Klasse wird auf die App aufmerksam gemacht und die Funktionen kurz erläutert.

Für den „Tag der offenen Tür“ wurde besonders für alle potenziellen Neuankömmlinge ein Flyer angefertigt, der Beispiele einer möglichen Umsetzung zeigt. Speziell der untere Bereich weist auf die klaren Mehrwerte der mobilen App hin:

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Für den schnellen Einstieg der „Neuen“ wurde eine sehr einfach gehaltene Schritt-für-Schritt-Voranmeldung integriert. Darüber hinaus lassen sich anstehende Info-Termine zu Vorstellungs-Veranstaltungen mit integrierter Anmeldung darstellen.

Die App wurde neben dem regulären Einsatz im Schulalltag zugleich für eine attraktive Darstellung der Schule bei neuen Eltern und Schülern konzipiert. So konnte ein zweites Ziel erreicht werden: Die Schule nach außen modern und für alle effizient zu zeigen.

Ein Erfolg mit überschaubarem Aufwand

Seit ihrer Implementierung erfreut sich die Schul-App großer Beliebtheit. Die Nutzung nimmt ständig zu, während die Schule mit weniger Aufwand Informationen verbreiten und aufnehmen kann. Regelmäßig kommen weitere Funktionen hinzu, die auch von den Nutzern selbst angeregt werden. Der Kanal lebt – und schafft auf allen Seiten großen Nutzen.

Anhand dieses Beispiels erkennt man verhältnismäßig schnell, dass jeder noch so ungewöhnliche Bereich des Lebens und der Wirtschaft mit einem mobilen Angebot, in dem Fall konkret einer App, optimiert werden kann. Schon einfache Ansätze bringen ein Vielfaches an Mehrwert für Interessenten und den Betreiber, erleichtern Vorgänge und verringern spürbar die Einstiegshürde.

In welcher Branche, mit welchen Zielgruppen und welchen Strukturen arbeiten Sie? Schreiben Sie uns und Lassen Sie uns an Ihren Vorstellungen und Funktionswünschen an eine App teilhaben – wir freuen uns über Ihre Anregungen!

Vertrauen aufbauen mit digitalen Pre-Sales-Maßnahmen: Trommeln 2.0
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